Hein:

Was mich verstört, ist, dass es dieses Nebeneinander von verständnisvoll, liebevoll, höflich und zuvorkommend mit Grausamkeit, Brutalität und Verbrechen gibt. Wenn ich als Lehrer die Nazis als Nur-Bestien darstelle, gibt es keine Erklärung für deren Anhängerschaft. Sebastin Haffner hat es in seinen “Anmerkungen zu Hitler” verstanden. Die Kapitelüberschriften lauten: Leben, Leistungen, Erfolge, Irrtümer, Fehler, Verbrechen, Verrat.
Man soll sich nicht blenden lassen, von den positiven Seiten eines Menschen. Skeptisch bleiben, auch wenn sich Erfolge einstellen (die wirtschaftlichen in den ersten Jahren der Hitlerherrschaft) Kurz: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Bei Hitler waren es allerdings schon vor seiner Reichskanzlerschaft ganz widerwärtige Dinge, keine guten Vorsätze.

Ursprünglich veröffentlicht auf etwasanderekritik:

imageVon David Klein

«Ein Film, der nichts sagt und nichts will», schreibt die WELT über den in jeder Hinsicht missratenen ZDF-Film «Das Zeugenhaus». Doch der von Oliver Berben produzierte Film, den die WELT als «eine Art Ohnsorg-Theater» bezeichnet, will durchaus etwas: Den Nationalsozialismus relativieren.

Seit einigen Jahren hält sich ein höchst fragwürdiger Trend des öffentlich-rechtlichen Deutschen Fernsehens, im grossen Stil und mit aufwändigen Mehrteilern zur besten Sendezeit, Revisionismus bezüglich des Zweiten Weltkriegs zu Gunsten der Deutschen zu betreiben. Zwar werden in «Event-Filmen» wie «Die Flucht» (ARD), «Die Gustloff» (ZDF), «Unsere Mütter unsere Väter» (ZDF) oder «Das Zeugenhaus» (ZDF) die Verbrechen der Nazis thematisiert. Die ProtagonistInnen sind jedoch regelmässig Sympathieträger, die durch ihre Zweifel und Zerrissenheit die Schuld der Deutschen relativieren sollen, während der millionenfache Mord an den europäischen Juden zur Randerscheinung verkommt.

Ein Vorreiter dieser öffentlich-rechtlichen Entschuldungs-Propaganda war Bernd Eichingers «Der Untergang».

Hier erleben wir Hitler als tatterigen Vegetarier, freundlich…

Original ansehen noch 508 Wörter

Hein:

Klasse Zusammenfassung. Wie bekommen wir das in die Mainstream-Redaktionsstuben?

Ursprünglich veröffentlicht auf Spirit of Entebbe:

Eine Woche mit 1100 Hamas-Raketenangriffen auf israelische Zivilisten und 1500 israelischen Luftangrifffen auf Hamas-Ziele hat erwartungsgemäß wieder zahllose Idioten auf den Plan gerufen, die bestenfalls Terror einerseits und den Kampf gegen den Terror andererseits gleich schlimm finden, wenn sie nicht gar tolldreist die Terroristen noch als die eigentlichen Opfer bezeichnen. Leider spielt auch der Großteil der Medien wieder einmal eine unrühmliche Rolle, indem er die kruden Ansichten der „Israelkritiker“ nach Kräften befeuert. Zeit, den fünf gängigsten Behauptungen zum Gaza-Konflikt entgegenzutreten.

„Die Hamas ist doch geradezu gezwungen, zu kämpfen, so lange Gaza abgeriegelt ist“

Die Teilblockade Gazas wird von Ägypten und von Israel aufrecht erhalten. Von Israel, weil Gaza eine feindliche Entität darstellt, die den jüdischen Staat seit etlichen Jahren mit mehr als 12.000 Raketen beschossen hat. Dennoch wird der Küstenstreifen von Israel aus versorgt: mit wöchentlich Hunderten von Trucks voller Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff. Der Gazastreifen hängt auch nach wie vor…

Original ansehen noch 1.209 Wörter

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